Gleichstromstimulation

Transkranielle Gleichstromstimulation

Was ist Hirnstimulation?

Die transkranielle Gleichstromstimulation ist ein Verfahren, bei dem ein schwacher Gleichstrom von außen durch Schwammelektroden in das Gehirn geleitet wird. Das klingt gefährlich, ist es aber nicht: Als Nebenwirkungen treten lediglich Hautrötungen oder ein Jucken, Kitzeln oder Hautrötungen im Bereich der Elektroden auftreten. Die Geräte sind nach dem Medizinproduktegesetz zugelassen und unsere durchführenden TherapeutInnen erfahren im Umgang mit dieser Technik.

Was kann Hirnstimulation?

In einigen Studien haben PatientInnen mit Aphasie nach einem Schlaganfall deutlich bessere Ergebnisse in der Sprachtherapie erzielt, wenn sie gleichzeitig Hirnstimulation bekommen haben. Diese Ergebnisse zeigten sich nicht nur in der Therapie sondern auch im Alltag, zB in der Kommunikation mit Angehörigen.

 

Sicherheit

Ist das nicht doch gefährlich?

Das können wir klar verneinen, sonst würden wir Studien daran nicht durchführen. Wir prüfen zudem vorher sehr genau, ob Sie für eine Studie geeignet sind. Bestehen die leisesten Zweifel an Ihrer Eignung für eine Teilnahme, können wir sie zu ihrem eigenen Schutz nicht einschließen. Die Ethikkommissionen der Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben der Durchführung des Projektes zugestimmt.